Was bedeutet Gefühlsregulation?
In meinen Coachings (sowohl in 1:1 Sessions, als auch in den Workshops) beziehe ich immer die geistige, die emotionale und die körperliche Ebene mit ein. Das bedeutet, dass ich mentales Training, Gefühlsregulation und Embodiment kombiniere.
Im Folgenden beschreibe ich jedoch vor allem die Methode der Gefühlsintegration und -regulation, sodass du die einzelnen Methoden unterscheiden und besser verstehen kannst.
Ein Beispiel*:
In der Schule bekommst du als Kind eine wichtige Arbeit zurück. Deine Note ist schlecht.
Du bist enttäuscht. Dein Lehrer schaut dich mit strengen Blick an. Die Situation ist sehr unangenehm für dich und du schämst dich.
Zu Hause schimpfen deine Eltern mit dir. Deine Enttäuschung wird größer, du schämst dich noch mehr und fühlst dich wertlos. Du bist alleine in deinem Zimmer; deine Gefühle fahren Achterbahn, werden weder reguliert, noch integriert.
25 Jahre später kritisiert dich dein Chef. Sein Blick und seine Worte beschämen dich. Du bist enttäuscht. Du hast nie gelernt, deine Gefühle zu fühlen, zu regulieren und zu integrieren. Du übergehst die unangenehmen Gefühle und gehst zurück an die Arbeit.
Am Abend sagt dein Partner/ deine Partnerin etwas zu dir, was dir nicht gefällt und du motzt ihn/ sie unverhältnismäßig stark an.
Deine Gefühle haben sich aufgestaut und anschließend entladen.
Solche Situationen kennen wir bestimmt alle.
In unseren Sessions lassen wir die unangenehmen Gefühle da sein. Ich biete dir einen sicheren Raum, um durch alle Gefühle durchgehen zu können und sie dadurch gehen zu lassen - denn nur gefühlte Emotionen können sich auflösen.
Dabei schauen wir uns alle Situationen und Gefühle an, die du bearbeiten möchtest, egal ob die Situationen dein erwachsenes Ich (aktuell) oder dein inneres Kind (Situationen aus der Kindheit) betreffen.
Ich zeige dir, wie du dich selbst durch deine Gefühle hindurch begleiten kannst und gebe dir Methoden an die Hand, mit denen du dich selbst regulieren kannst und dadurch gelassener in deinem Alltag bist.
* Das oben beschriebene Beispiel dient lediglich der Veranschaulichung. Dies bedeutet nicht, dass eine solche Situation, vor allem wenn sie sporadisch auftritt, automatisch eine mentale, emotionale oder körperliche Blockade auslöst.